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Was kann man vorbeugend tun?
Die wichtigste Maßnahme ist die regelmäßige Kontrolle!
Denn das Hauptproblem sind unentdeckte Läuseträger,
die ohne es zu merken, andere Personen ev. sogar immer wieder anstecken.
Man sollte enge Körperkontakte meiden!
Das ist für Kinder natürlich schwierig. Aber Lehrer können z.B. in Zeiten von Läusebefall auf
Gruppenarbeit verzichten. In Kindergärten lassen sich enge Kontakte zwischen Kindern sicher nicht
vermeiden.
Präventive Shampoos und Sprays, sowie Haarspray sind wahrscheinlich wenig wirksam!
Die Hersteller behaupten, dass Kopfläuse die Atmosphäre der menschlichen
Kopfhaut orten, die sich aus verschiedenen Einflussgrößen bildet: Temperatur, Luftfeuchtigkeit,
kopfhautspezifische Körperausdünstungen. Das ist ja für Mücken und Zecken bekannt. Allerdings
halten sich diese Insekten normalerweise nicht auf dem Körper des Wirtes auf, sondern suchen sich
nur für ihre Mahlzeiten ein Opfer aus. Ihre Ortungssysteme sind also lebensnotwendig für sie.
Läuse dagegen halten sich ständig auf ihrem Wirt auf und verlassen diesen nicht ohne weiteres.
Sie wandern allenfalls bei engem Kontakt auf ein anderes Opfer über. Es ist also zweifelhaft,
ob sie überhaupt so ein ausgeprägtes Ortungssystem haben. Der Hauptnachteil besteht aber darin,
dass sich die Anwender in falscher Sicherheit wiegen und so die Aufmerksamkeit sinkt. Man
kontrolliert also ev. seltener den Kopf, weil man meint, man sei vor Läusen sicher und bemerkt
dann einen Befall erst recht spät.
In diesen vorbeugend wirkenden Präparaten sind Repellentien enthalten
Repellentien halten
Insekten fern, ohne sie zu töten. Es handelt sich
dabei um synthetische Stoffe, ätherische Öle oder Kokosöle.
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